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Foto: BSV

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Wie können wir angesichts von Klimakrise, Kriegen und gesellschaftlichen Umbrüchen handlungsfähig bleiben? Mit dieser Frage beschäftigten sich Multiplikator*innen aus der Bildung und weitere Interessierte und setzten sich damit auseinander, wie positive Zukunftsvisionen in die Bildungsarbeit eingebracht werden können.

Zum Auftakt wurden zunächst Visionskonzepte für  sozial und ökologisch nachhaltige Gesellschaftsformen vorgestellt. Im weiteren Verlauf konnten die Teilnehmenden in praktischen Workshops ihre visionäre Vorstellungskraft erproben und im Anschluss unter dem Leitgedanken „Hospicing, Midwifing, Acting“ diskutieren, was wir als Gesellschaft loslassen wollen sowie was für ein gutes Leben für alle weltweit neu entstehen soll. In der abschließenden didaktischen Reflexion diskutierten die Teilnehmenden, wie sich die Methoden und Visionen in der praktischen Bildungsarbeit einsetzen lassen, welche Herausforderungen dabei entstehen und wie Dekolonialität, sozial-ökologische Transformation, Friedensbildung und Soziale Verteidigung miteinander verbunden werden können.

Was bleibt? Der Fachtag verband fachliche Impulse mit praktischer Methodenerprobung und zeigte so auf, dass Visionen notwendig sein können, um eine konkrete Vorstellung einer sozial-ökologisch nachhaltigen Zukunft vor Augen zu haben. Wichtige Schritte dabei sind, bestehende Verhältnisse kritisch zu hinterfragen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und Bildungsräume zu schaffen, in denen eine gerechtere, friedlichere und ökologisch nachhaltigere Zukunft vorstellbar wird.

Wie genau solche Bildungsangebote mit didaktischen Methoden gefüllt werden können, wird in der im Dezember erscheinenden didaktischen Handreichung des Fachtags dargestellt werden.