
Hintergrund und Diskussionspapier Nr. 57:
Marianne Albrecht: Sprache und Rassismus
Hrsg. Bund für Soziale Verteidigung, August 2017, 17 Seiten, ISSN 1439-2011, 1.00 Euro
Rassismus ist ein weit verbreitetes Phänomen, welches sich nicht nur am politisch rechten Rand finden lässt, sondern tief verankert in unserer Gesellschaft und ihren Strukturen ist. Dies zeigt sich in dem Gebrauch von rassistischer Sprache und Begriffen, die verletzend auf unsere Mitmenschen wirken und Machtungleichheiten stetig reproduzieren. Die Verwendung rassistischer Begriffe in der Alltagssprache verweist auf die Gegenwärtigkeit von Rassismus.
Mittels philosophischer Betrachtungen kann zunächst erörtert werden, welchen Einfluss Sprache auf unser Denken und Handeln hat. So werden etwa durch die ständige Wiederholung von rassistischen Wörtern Assoziationen hervorgerufen, welche abwertende Haltungen und rassistische Einstellungen gegenüber bestimmten Menschengruppen festigen.
Ein historischer Rückblick offenbart, dass Rassismus in der deutschen Sprache eng mit der kolonialen Vergangenheit verbunden ist. Aus einer Position der Macht konnten Begriffe etabliert und durchgesetzt werden, die den Kolonialist*innen zur Abwertung von Menschen in den kolonisierten Gebieten und zur Legitimierung von Ausbeutung und Unterdrückung dienten. Diese Begriffe fanden schließlich auch Eingang in den Alltagsgebrauch.
Die fehlende Auseinandersetzung in der deutschen Gesellschaft mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands trägt auch heute noch dazu bei, dass die rassistischen Wurzeln vieler Begriffe nicht erkannt oder hinterfragt werden und Alltagsrassismus noch immer gegenwärtig in Deutschland ist.
Auf institutioneller Ebene kommt auch den Medien eine gesellschaftliche Verantwortung zu, wenn es um Rassismus und Sprache geht, da sie durch die Themenauswahl und Verwendung von Begriffen Einfluss auf das Empfinden und Wissen der Konsument*innen nehmen. Wenn z.B. vermehrt über Kriminalität in Zusammenhang mit der Nationalität von geflüchteten Menschen berichtet wird, kann bei Konsument*innen der Eindruck entstehen, dass die gesamte Gruppe geflüchteter Menschen kriminell sei. Die Möglichkeit einer positiven Wahrnehmung von geflüchteten Menschen kann dadurch vereitelt werden.
Die Notwendigkeit des sensiblen Gebrauchs von Sprache besteht auch in der Erziehung und Bildung. Bereits im Kindergarten oder in der Schule kann auf sensiblen und Sprachgebrauch geachtet werden, um zu verhindern, dass rassistische Sprach- und Denkmuster über Generationen hinweg weitergetragen werden.
Bund für Soziale Verteidigung e.V.
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