
2,50 €
Hintergrund- u. Diskussionspapier Nr. 21:
Global Partnership for the Prevention of Armed Conflict (GPPAC), Menschen schaffen Frieden. Eine globale Aktionsagenda für die Prävention gewalttätiger Konflikte
Hrsg. Bund für Soziale Verteidigung und Forum ZFD, Mai 2006, 31 Seiten, ISSN 1439-201, 2.50 Euro
Dass etablierte Nichtregierungsorganisationen / NGOs eine immer wichtigere Rolle bei der Bewahrung und Wiederherstellung von Frieden in einem umfassenden Sinne spielen, ist weithin bekannt. Meist unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit haben sich jedoch über die etablierten NGOs hinaus zivilgesellschaftliche Gruppen aus der ganzen Welt in einem mehrjährigen Diskussionsprozess zusammengefunden, um ihren spezifischen Beitrag zu Friedensprozessen und ihre Vorschläge und Erwartungen an Regierungen und internationale Institutionen bis hinauf zu den Vereinten Nationen zu formulieren. Treffend gewählt ist der Titel „People Building Peace“ für das Abschlussdokument der New Yorker Konferenz im Juli 2005, mit der dieser Diskussionsprozess zusammengefasst wurde. Jenseits der Arbeit von Organisationen
und Institutionen kommt hier die Gesamtheit einzelner Menschen und
kleiner Gruppen in den Blick, die sich an ihrem jeweiligen Ort engagieren: Frauengruppen, Jugendliche, entlassene Soldaten, beruflich orientierte oder Entwicklungsorientierte Initiativen. Es geht um ihr Recht auf Frieden, auf Teilhabe an den politischen Entscheidungen, es geht um ihren Zugang zu einem gesicherten Leben.
Im Hintergrund des globalen Abschlussdokuments stehen Fragen wie: Wo liegen
konkret die Chancen für Friedensprozesse und Peacebuilding/Friedensaufbau? Wie können vorhandene Ansätze dafür gestärkt und gefördert werden? Wie nehmen vor allem wir als weltweite Zivilgesellschaft unsere Verantwortung wahr? Die Aktionsagenda nimmt alle in die Pflicht: Internationale Institutionen, Regionale Zusammenschlüsse auf Regierungsebene wie die EU, nationale Regierungen, aber auch uns Herausgeber, die wir als deutsche Nichtregierungsorganisationen für den Frieden arbeiten. Es geht um den Paradigmenwechsel von der Intervention zur Prävention, d.h. von der (meist militärischen) Einmischung in Krisenherden zur weit früher einsetzenden wirksamen Prävention gewalttätiger Konflikte bzw. einer weltweiten „Kultur des Friedens“. Schon auf den ersten Seiten werden die Akzente gesetzt und dem Leitgedanken „Gerechter Frieden mit friedlichen Mitteln“ zugeordnet.
Hervorgehoben werden der Vorrang der lokalen Teilhabe, Gleichberechtigung
trotz Anerkennung der Unterschiedlichkeit, Vielfalt der Ansätze, Nachhaltigkeit,
Dialog, Verlässlichkeit, Transparenz und Lernen aus der Praxis. Aber das Dokument geht weit über solche allgemeinen Empfehlungen hinaus. Es
setzt klare Impulse, macht konkrete Vorschläge und stellt Forderungen an die verschiedenen Akteure. Zu jedem Aufgabenbereich werden Handlungsansätze („Action Points“) benannt. Da geht es von notwendigen deutlichen Schritten zur weltweiten Abrüstung und der Verwirklichung der Millenniumsziele über die Forderung nach gezielten Trainings für zivile Konfliktbearbeitung bis hin zur aktiven Teilhabe betroffener Bevölkerungsgruppen an Versuchen, die sie direkt betreffenden Konflikte friedlich zu lösen. Gendergerechtigkeit, Ursachenforschung, intensive Medienarbeit und Verbesserung der Kommunikations- und Kooperationsstrukturen werden
angemahnt.
Bund für Soziale Verteidigung e.V.
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